24 Stunden fürs Klima

Am Climathon haben weltweit Tausende Menschen nach praktischen Lösungen gegen den Klimawandel gesucht – auch in Zürich. Mit dabei war ein Team von Energie 360°. Die fünf Mitarbeitenden haben eine ungewohnte Form der Zusammenarbeit ausprobiert und neue Einsichten gewonnen.

  • 25. März 2019

In nur 24 Stunden lässt sich der Klimawandel nicht stoppen. Aber es lassen sich frische und vielleicht überraschen-de Ansätze finden, was die Gesellschaft zur Verbesserung des Weltklimas tun kann – gerade, wenn man wie am Climathon innovative Formen der Zusammenarbeit testet.
24 Stunden am Stück tüfteln Menschen, die sich kaum oder gar nicht kennen, an vier Aufgaben, den sogenannten Challenges. Jede Challenge fragt nach einer Lösung, die gut ist für Klima und Umwelt. Energie 360° sponsert den Climathon in Zürich gemeinsam mit der Stadt Zürich und stellt auch selbst eine solche Challenge. Zudem sind 2018 erstmals Mitarbeitende von Energie 360° als Teilnehmende vor Ort. Einer von ihnen ist der Wirtschaftsinformatiker Heinz Schweizer. Neben dem Lösen seiner Challenge interessiert ihn, wie gearbeitet wird: «Digitalisierung und Transformation sind wie bei Energie 360° auch am Climathon ein grosses Thema. Deshalb hat es viele Spezialisten hier. Ich möchte ein Gespür für diese Community bekommen und verstehen, wie sie Probleme angehen und lösen. Dieses Wissen möchte ich in meinen Arbeitsalltag mitnehmen.»

Ein Ziel, das verbindet

Arbeitssprache an den Tischen ist Englisch. Die bunte Durchmischung der Gruppen führt dazu, dass sich Leute mit ganz unterschiedli-chen Fähigkeiten zusammenfinden, einfach, weil sie sich für dasselbe Thema interessieren. Nicolas Keller, Produktmanager und E-Commerce-Spezialist bei Energie 360°, hat die Rolle des App-Entwicklers übernommen. Vorweg füttert er seinen Laptop mit Code. Andere in der Gruppe sind organisatorisch stark, haben einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund oder sind Marketingspezialisten. «Die Zusammenarbeit hat von Anfang an tadellos geklappt und alle haben ihre Rolle innert kürzester Zeit gefunden», sagt Nicolas Keller. «Zudem verbindet uns ein Ziel: Wir wollen nach 24 Stunden eine vorzeigbare Lösung präsentieren.»
24 Stunden konzentriertes Arbeiten am Stück ist ein Ding der Unmöglichkeit. «Es ist wichtig, regelmässig Pausen zu machen oder sich zumindest mit weniger komplexen Aufgaben zu beschäftigen», sagt Michèle Bolle, Praktikantin bei Energie 360°. Gegen Ende des Climathons ist die Energie dann automatisch wieder da. «Die Präsentationen stehen an und ich merke, wie das Adrenalin durch meinen Körper pumpt!» sagt Lukas Achtnich, Projektleiter Transformation.
Das Investment-Coaching von Energie 360° gewonnen hat kein Team mit direkter Beteiligung von Energie 360°, sondern die Truppe hinter den aus altem Brot gemachten «ZüriChips». Gelohnt hat sich der Climathon aber alleweil – fürs Klima und für die Mitarbeitenden, die eine spannende Erfahrung gemacht haben.

Das Innovationsteam von Energie 360°
Neues ausprobieren, um Nutzen zu generieren für die Kundinnen und Kunden von Energie 360° und um Lösungen zu finden für die Energiezukunft – das tun die Mitarbeitenden im Innovationsteam von Energie 360° Tag für Tag. Philipp Meisel, Leiter des Innovationslabs von Energie 360°, spricht im Interview über Sinn und Zweck unternehmensinterner Denkwerkstätten und über die digitale Zukunft.

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