Carsharing – die interessante Alternative für Stadtbewohner

Gerade in urbanen Ballungsräumen mit gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrssystemen überlegen sich immer mehr Anwohner, ob die Anschaffung eines eigenen Autos noch Sinn macht. Während der Verkehr auf unseren Strassen immer dichter und das Angebot an Parkplätzen immer knapper wird, werden diese Überlegungen nicht zuletzt auch von ökonomischen und ökologischen Gedanken getrieben.

Es ist keine Seltenheit mehr, dass sich mehrköpfige Haushalte ein Auto teilen. Gerade bei jungen Stadtbewohnern nimmt der Prozentsatz der Autobesitzer laufend ab – die Leute steigen auf den öffentlichen Verkehr oder aufs Velo um. Nichtsdestotrotz ist es manchmal ganz praktisch oder auch notwendig, schnell und unkompliziert auf vier Räder zurückgreifen zu können. Wo ein Taxi zu teuer oder nicht praktikabel beziehungsweise ein Mietauto zu umständlich ist, kann Carsharing – also das «geteilte Auto» – Abhilfe schaffen. Aktuell wird Carsharing meist noch als Ersatz für ein Zweitauto genutzt, wie eine Studie des Bundes zeigt, doch die Zahl der aktiven Nutzer wächst stetig. So nimmt bereits jeder vierte Städter in der Schweiz Carsharing-Angebote in Anspruch.

Praktische und praktikable Umsetzung im Alltag

Wie sich das Modell in der Praxis so umsetzen lässt, dass es für alle Führerscheinbesitzer einfach und ohne grossen administrativen Aufwand nutzbar ist, hat Energie 360° gemeinsam mit ausgewählten Standortpartnern vorgemacht. In den Zürcher Siedlungen Schauenberg und Kreuzplatz wurde bereits 2016 ein Elektroauto für alle Bewohner zur Verfügung gestellt. Reserviert wird ganz einfach – wie auch aufgeschlossen und bezahlt – per App. Der Ökostrom, der benötigt wird, um das Fahrzeug fahrtüchtig zu machen, ist ebenso wie die Versicherung im per Stunde berechneten Mietpreis inbegriffen.

Was als Pilotprojekt unter dem Namen «e-Kaufswägeli» für Zwecke wie das Einkaufen gedacht war, kam so gut an, dass die Fahrzeugflotte erneuert und nach weiteren Standorten gesucht wird. Es hat sich ausserdem gezeigt, dass das Auto weit mehr als ein Einkaufswagen ist und zahlreiche Bedürfnisse erfüllt, die für die verschiedenen Quartierbewohner ganz unterschiedlicher Natur sein können – darum wird das «e-Kaufswägeli» zum Quartier-Auto.

Allen Nutzerinnen und Nutzern ist gemeinsam, dass sie die einfache Handhabung und die mittlerweile zwei Standorte sehr zu schätzen wissen. Neu werden zwei BMW i3 zur Verfügung gestellt, die für Komfort und Fahrerlebnis stehen und damit noch mehr Anwohner zur Nutzung des Angebots animieren. Die App ist im Nu heruntergeladen und ihre Bedienung kinderleicht. Damit stehen auch Ihnen die neuesten Elektroautos zu absolut fairen Preisen zur Verfügung – und Sie tun damit nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch noch der Umwelt etwas Gutes.

Steigen auch Sie auf die Mobilität der Zukunft um.

So einfach funktioniert’s
Eine auf dem Smartphone installierte App ermöglicht einerseits das Suchen und Buchen der zur Verfügung gestellten Autos. Sobald das Fahrzeug freigeschaltet ist, übernimmt die App auch das Öffnen und Schliessen per Bluetooth. Der Preis wird pro Stunde berechnet und beinhaltet die Stromkosten ebenso wie eine Vollkaskoversicherung, damit der Lenker im Schadenfall entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen versichert ist. Das Fahrzeug befindet sich zur Abholung immer an einer e-Tanksäule, wo es nach Ende der Mietdauer auch wieder parkiert wird.

Mehr über das Quartier-Auto erfahren

 

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