Gut für Klima und Gewerbe

Auf dem Tuwag-Areal in Wädenswil wird die Zusammenarbeit grossgeschrieben. Die ortsansässigen Handwerksbetriebe sind mehrheitlich Aktionäre der Vermietergesellschaft und bei Problemen hilft man sich gegenseitig. Logisch also, dass Energie 360° beim Ausbau des Wärmeverbundes diese lokale Verankerung von Anfang an in den Vordergrund stellte.

Das Wahrzeichen des Tuwag-Areals ist der markante Hochkamin. Er steht in der Mitte des 170-jährigen denkmalgeschützten Industrieareals. In Wädenswil ist man stolz auf das wertvolle Erbe und trägt Sorge zur geschichtsträchtigen Bausubstanz. Deshalb wird das ehrwürdige Industrieensemble sorgfältig erneuert und weiterentwickelt. Bereits vor zehn Jahren wurde der Kamin unter Einbezug der Denkmalpflege saniert. Mit diesem Auftrag betraute man den ortsbekannten Kaminbauer Poletti. „Poldi“ Poletti, ein langjähriger Weggefährte der Familie Treichler, realisierte das aufwändige Projekt. Die verwitterte Kaminmündung wurde abgebrochen und komplett neu aufgebaut – mit von Hand gefertigten Kaminsteinen, die eigens für diesen Auftrag produziert wurden. Die Kaminsanierung war Poldis letztes Projekt vor seiner Pensionierung.

Als auf dem Tuwag-Areal eine ökologische Holzschnitzelheizung eingebaut wurde, benötigte der Kamin eine komplett neue Innenverkleidung. Es ist eine schöne Fügung, dass Poldi Polettis Sohn Felix diese Arbeit übernahm. Der Sohn hat offenbar nicht nur das handwerkliche Talent vom Vater geerbt, sondern auch die Liebe zum sorgfältigen Umgang mit historischen Gebäuden. Eine weitere Familiengeschichte kann auch Heiner Treichler der Geschäftsführer der Tuwag Immobilien AG erzählen. So war es nämlich Treichlers Sohn, der als Baggerführer den anspruchsvollen Aushub für den neuen Holzschnitzelbunker erstellte.

 

Warum braucht es einen Holzschnitzelbunker?
Der Wärmeverbund auf dem Tuwag-Areal wurde nicht nur erweitert, sondern auch auf ökologische Holzschnitzel umgestellt. Die Heizung mit Holzschnitzeln ist 100% klimaneutral und spart jedes Jahr über 1’000 Tonnen CO2 ein. Die Holzschnitzel werden aus den umliegenden Wäldern bezogen. So schützt die neue Lösung das Klima und stärkt gleichzeitig das lokale Gewerbe.

 

Es ist beachtlich, wieviel handwerkliche Kompetenz auf dem Tuwag-Areal vereint ist. Beim Umbau für den erweiterten Wärmeverbund konnten hauptsächlich Handwerker eingesetzt werden, die ihre Werkstatt gleich auf dem Areal haben. Das verkürzt die Wege und erleichtert den gegenseitigen Austausch. Und die Motivation ist natürlich besonders hoch, wenn man vom Umbau einen unmittelbaren Nutzen hat. Einen Wärmeverbund zu sanieren und zu erweitern macht doppelt Spass, wenn man anschliessend von der ökologischen Wärme profitieren kann.

«Dieser persönliche Bezug ist uns auf dem Tuwag-Areal wichtig» betont Heiner Treichler. «Selbstverständlich hätten wir auch einen grossen börsenkotierten Generalunternehmer nehmen können. Und vermutlich wäre eine Gasheizung billiger gewesen. Aber wir wollten eine gut durchdachte und nachhaltige Lösung.» Deshalb ist Energie 360° für Treichler der ideale Partner. «Sie sind von Beginn weg auf unsere Bedürfnisse eingegangen und haben uns eine massgeschneiderte Lösung präsentiert. Die Zusammenarbeit hat perfekt geklappt.»

 

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