Kluge Köpfe gegen den Klimawandel

#fürschi. Am Climathon entwickeln engagierte Menschen während 24 Stunden gemeinsam Ideen für ein nachhaltiges Zürich und gegen den Klimawandel. Entstanden sind dabei beispielsweise Pläne für Mobility Hubs oder für ein Planungstool, das Routen basierend auf dem Terminkalender von Elektroautofahrern plant.

Es ist zwei Uhr morgens, ein kühler Oktobersamstag in Zürich. Rund 150 Personen tummeln sich im Kraftwerk in Zürich Selnau – allerdings findet keine Party statt, es werden weder Cocktails noch kühles Bier serviert. Die Tische im Raum sind vollgestellt mit Verpflegung, Schreibzeug, Notizblättern; zwischen Computerbildschirmen und Flipcharts wird angeregt diskutiert, werden Ideen eingebracht und aufgenommen, wird nachgedacht und mitgemacht. Hier wird nicht gefeiert, hier werden Lösungen gesucht: Lösungen gegen den Klimawandel.

Climathon: Lokal gegen den Klimawandel hacken

Das gleiche Bild wie in Zürich zeigt sich an diesem 27. Oktober 2017 in 245 Städten auf der ganzen Welt. Es ist die dritte Durchführung des Climathon, eines globalen Hackathon der europäischen Organisation Climate-KIC, die den Klimawandel lokal angeht. Die Mobilitäts-Challenge am Climathon wird gesponsert von Energie 360°. Das passt, denn sowohl die Förderung von Innovation wie auch die Ökologisierung der Mobilität sind wichtige Themen bei der Energiedienstleisterin. An der Challenge sind kreative Ideen gefragt, um die Attraktivität der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu steigern. Innerhalb von 24 Stunden suchen Start-up-Unternehmerinnen und -Unternehmer, Studierende, Entwicklerinnen und Entwickler sowie andere findige Köpfe möglichst viele innovative Lösungen.

Innovationen für die Energiezukunft

Insgesamt erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lösungen für vier Problemstellungen in der Stadt Zürich. Die von Energie 360° unterstützte Mobilitäts-Challenge ist eine davon. Der Zeitplan, dem sich die klugen Köpfe stellen, ist ambitioniert: In 24 Stunden sollen nicht nur Lösungen gefunden, sondern auch so weit wie möglich ausgearbeitet werden. 24 Stunden Denkarbeit gegen den Klimawandel. Energie 360° setzt übrigens auch über den Climathon hinaus auf die Zusammenarbeit mit findigen Köpfen. So investiert der Smart Energy Innovationsfonds der Energiedienstleisterin gezielt in Start-up-Unternehmen, die innovative Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft entwickeln.

Mobility Hubs für Zürich

Neben vielen Erstteilnehmenden, die sich in Teams gruppieren und gemeinsam Lösungen gegen den Klimawandel entwickeln, sind auch Start-ups wie das ETH-Spin-off ElectricFeel dabei. Ihr Projekt gegen den Klimawandel ist ein Elektroroller-Verleih. Beim Climathon hat sich ElectricFeel der Frage angenommen, wie sich das Laden von E-Autos angenehmer und zeitsparender gestaltet. Ihr Lösungsvorschlag: Mobility Hubs. In diesen fortschrittlichen Parkhäusern könnten die Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos ihre Fahrzeuge aufladen und parkieren, hätten aber auch die Möglichkeit, auf einen E-Roller umzusteigen. Die Innenstadt von Zürich würde dank Hubs und E-Rollern quasi autofrei, so die Vision. Mitbegründer Moritz Meenen erhofft sich zudem weniger Lärm und sinkende Luftverschmutzung, denn Elektrofahrzeuge sind leise und emittieren keinen Feinstaub.

Bei der Planung helfen

Auch die Gründer von Spark Horizon glauben an die Zukunft der Elektromobilität. Sie haben eine Elektroladesäule entwickelt, die ausschliesslich über Werbung finanziert wird. Am Climathon hat Spark Horizon ein Planungstool konzipiert. Dieses bindet den Terminkalender der Nutzerinnen und Nutzer ein und macht basierend darauf Vorschläge für Routen, bei denen das Ladebedürfnis des Elektroautos einberechnet ist. Das sei beispielsweise für Touristen interessant, die mit der Verkehrs- und Ladeinfrastruktur in Zürich weniger vertraut seien, erklärt Georgette Vun von Spark Horizon. Ihr Projekt soll dazu beitragen, dass mehr Menschen E-Autos nutzen. Laden sie alle Ökostrom, sinken die CO2-Emissionen – und das ist wichtig im Kampf gegen den Klimawandel.

 

Smart Energy Innovationsfonds

Energie 360° hat den Climathon 2017 als Sponsorin unterstützt und darüber hinaus auch Gewinnerinnen und Gewinner bezüglich der Weiterentwicklung ihrer Ideen beraten.

Auch über den 2015 gegründeten Smart Energy Innovationsfonds unterstützt Energie 360° Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Diese profitieren bei einem Investment immer auch vom Netzwerk und vom Fachwissen von Energie 360°, die im Gegenzug Zugang zu neuen Geschäftsmodellen und kreativen Lösungsansätzen erhält. Ein Geben und Nehmen für eine nachhaltige Energiezukunft.

Den Innovationsfonds kennen lernen

Die ökologische Mobilität fördert Energie 360° unter anderem mit einem Lade-Service für Elektroautos.

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