Der Konzepter

#innovation – Jahr für Jahr überrascht die Mobilitäts-Ideenschmiede Rinspeed aus Zumikon aufs Neue mit innovativen, stets leicht überdreht wirkenden Fahrzeugkonzepten. Im Auto sieht CEO Frank M. Rinderknecht künftig die mobile Erweiterung von Büro und Wohnzimmer, Kleingarten inklusive.

Frank M. Rinderknecht, CEO von Rinspeed, sieht im Auto der Zukunft eine Erweiterung von Büro und Wohnzimmer.

Wie sieht das Automobil der Zukunft aus? Was muss es können, worauf kann es verzichten? Einer, der auf solche Fragen immer wieder überraschende Antworten liefert, ist der Auto-Visionär Frank M. Rinderknecht. «Tempo und Leistung haben ihre Faszination heute weitgehend eingebüsst», sagt der 62-jährige CEO von Rinspeed.

Lästiger Autoalltag

Echten Fahrspass habe er vielleicht noch bei einer Pässetour im Oldtimer-Porsche. Zu 95 Prozent sei das Steuern eines Autos aber mittlerweile eine Last geworden: «Staus, Blitzgewitter aus jeder Ecke, Parkplatzhatz – mühseliger geht’s doch kaum noch. Höchste Zeit also, uns vom altmodischen Mobilitätsdenken zu lösen.»

An der Technologie des selbstfahrenden Autos arbeiten derzeit Dutzende von Unternehmen. Wird alles besser, wenn der Computer das Steuer übernimmt? «Im autonom fahrenden Auto», sagt Frank M. Rinderknecht, «ist die Reisezeit nicht verloren.» Dank Vernetzung lasse sich das Auto als Erholungs- oder als Arbeitsraum nutzen. «Das Auto wird so wieder konkurrenzfähig zur Eisenbahn. Gleichzeitig bietet es die Privatsphäre, die viele Menschen schätzen.»

Innovativ und umwelttechnisch unbedenklich

Rinderknechts neue Ideen tragen längst das Prädikat «umwelttechnisch unbedenklich», denn seine Prototypen fahren seit zehn Jahren hybrid oder voll elektrisch. Rinspeeds diesjähriger Concept Car Oasis, ein autonomes City-Mobil, hat zu Erholungszwecken gar einen Kleingarten an Bord. Sein digitales Zugangssystem macht es zudem fit für die Sharing Economy. Zero Emission, voll automatisiert, bequem und schick – ganz nach dem Geschmack seines Erfinders.

 

Frank M. Rinderknecht gründete seine Firma Rinspeed 1977 und nutzte sie zuerst, um günstiger an Mofa-Ersatzteile zu kommen. Spieltrieb und Erfindergeist führten ihn jedoch bald zu Höherem. Seit den Achtzigerjahren befeuert er die Automobilindustrie mit innovativen Antriebs- und Mobilitätskonzepten. Im März 2018 wird Rinspeed zum 40. Mal am Genfer Autosalon vertreten sein. Thema: die Synchronisation der unterschiedlichen Lebenszyklen von Fahrzeug und Bord-IT.

Energie 360° fördert Geschäftsmodelle, die innovativ sind. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen den Smart Energy Innovationsfonds geschaffen.

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