Der Luftmeister macht Klimaanlagen smart

Mit einer einzigartigen Erfindung ermöglicht Jens Amberg nicht nur mehr Kostentransparenz bei der Luftversorgung durch Klimaanlagen, sondern setzt auch noch einen Anreiz zum Energiesparen. Unterstützung erhält er nun vom Smart Energy Innovationsfonds, der sich am Start-up Luftmeister GmbH beteiligt hat.

Luftmeister

Das ist er: der Luftmeister, der erste Luft- und Luftenergiezähler der Welt.

Er ist ebenso klein wie revolutionär: Der Luftmeister ist der erste Luft- und Luftenergiezähler der Welt. Basierend auf einer hochpräzisen Massentrom- und Enthalpie-Sensorik erfasst er den Luftverbrauch und die Energieflüsse innerhalb von Klima- und Prozessluftanlagen. In Gewerbeimmobilien mit Klimaanlagen wird das smarte Gerät künftig den genauen Luftverbrauch in den verschiedenen Bereichen messen und so für mehr Fairness bei der Abrechnung sorgen. Davon profitieren nicht nur die Mieter und Vermieter solcher Immobilien, sondern auch die Umwelt. Denn die verursachergerechte Abrechnung setzt Anreize zum Energiesparen. «Das ist eine Idee mit grossem Potenzial. Ein sparsamer Umgang mit Energie lässt sich nicht erzwingen. Die Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch kann ein starker Motivator sein», sagt Ruth Happersberger, Leiterin Unternehmensentwicklung bei Energie 360° und gleichzeitig stellvertretende Verwaltungsratspräsidentin der Smart Energy Innovationsfonds AG. Aus diesem Grund beteiligt sich der Innovationsfonds an der Luftmeister GmbH.

Bisher werden die Kosten für den Betrieb der Klimaanlage in Gewerbebauten wie Einkaufszentren statt nach Verbrauch oft nach gemieteter Fläche abgerechnet. Dabei nutzt das Restaurant pro Quadratmeter deutlich mehr aufbereitete Luft als die Buchhandlung. «Das ist erstens unfair, zweitens entfällt auf Mieterseite jeglicher Anreiz zum Energiesparen», sagt Jens Amberg, Geschäftsführer der Luftmeister GmbH aus dem deutschen Kirchzarten. Der Dipl.-Wirtschafts-Ingenieur wollte Abhilfe schaffen und entwickelte das Luftmeister-System.

Die richtigen Anreize setzen
Das innovative System erfasst den Durchfluss und die gelieferte Energiemenge mit hoher Genauigkeit. Damit erhält der Vermieter ein Instrument in die Hand, mit dem er dem Mieter verlässliche Angaben zu seinem Verbrauch machen kann. Der Mieter und auch der Betreiber bekommen einen Anreiz, den Energieverbrauch im Klimabereich zu beobachten, zu optimieren und im Idealfall mit geeigneten Massnahmen zu senken. Insbesondere Planer von Einkaufszentren und Bürogebäuden werden schon bald auf die verbrauchsgerechte Lüftungskostenabrechnung setzen, die das Luftmeister-System ermöglicht.

Diese smarte Medienerfassung wird bei der Zertifizierung von Gebäuden nach Nachhaltigkeitsstandards schon heute honoriert. In Zukunft dürfte eine individuelle Abrechnung für viele Gebäude Pflicht sein. Das Luftmeister-System eignet sich daneben auch für den Einsatz im Energiemanagement von Industriebetrieben; speziell entwickelte Sonden für die Abwärme können zum Beispiel bis zu 600° C heisse Prozessluft erfassen. Damit können Betriebe ihr Sparpotenzial bei der Nutzung der Abwärme optimal ausschöpfen.

Erste Anwendungen des Systems finden sich in einem hochmodernen Keramikwerk mit einer Prozesswärme von 270° C und im neuen Rathaus von Freiburg im Breisgau, das als Plusenergiegebäude geplant ist. In der Schweiz sucht Luftmeister noch Vertriebspartner. «Mit Luftmeister haben wir einen Partner gefunden, der mit seiner Innovationskraft überzeugt. Gemeinsam stiften wir einen Beitrag zur Energieeffizienz. Wir freuen uns daher sehr über diese Partnerschaft», sagt Ruth Happersberger.

Erste Anwendungen des Systems finden sich in einem hochmodernen Keramikwerk mit einer Prozesswärme von 270° C und im neuen Rathaus von Freiburg im Breisgau, das als Plusenergiegebäude geplant ist. In der Schweiz sucht Luftmeister noch Vertriebspartner. «Mit Luftmeister haben wir einen Partner gefunden, der mit seiner Innovationskraft überzeugt. Gemeinsam stiften wir einen Beitrag zur Energieeffizienz. Wir freuen uns daher sehr über diese Partnerschaft», sagt Ruth Happersberger.

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